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Biologische Prinzipien»Die Bedürfnisse der Individuen einer Art sind mitverantwortlich, daß sie bestimmte Eigenschaften entwickeln« - Lamarck vermutet bereits im Jahr ..., daß, wenn Bedürfnisse einer Art über eine bestimmte Zeit konstant bleiben, entsprechende Eigenschaften vererbt werden. Problematisch ist allerdings die Interpretation der »Lamarckisten«. Sie versuchten einen Informationsfluß vom Phän zum Gen zu beweisen, d.h. von den biologischen Strukturen zu deren genetischer Codierung. Allerdings dürfte diese Problematik erst in diesem Jahrhundert den beiden »Antipoden« Lamarck und Charles Darwin in den Mund gelegt worden sein. In der Tat war auch Darwin Lamarckist (Riedl, 1984), zumindest in dem Sinne, daß er die Entstehung der Artenvielfalt auf eine Entwicklung, eine Evolution - geprägt durch Selektion - postulierte (Darwin, 1859, 1878) und nicht eine a priori statische Existenz der Arten annahm (seit der Schöpfung ...). Auch widersprachen beide, wie auch Lyell den damals auch modernen Katastrophentheorien (Schöneburg, 1994). (Die Konflikte und Polarisierungen scheinen später durch das Aufkommen der Genetik geprägt worden zu sein, im besonderen durch das Zentraldogma der Molekulargenetik, das eben diesen Informationsfluß vom Phän zum Gen untersagt. Allerdings ist ein Dogma als Basis einer Naturwissenschaft meiner Meinung nach als einigermaßen problematisch anzusehen und wurde auch vielfach kritisiert (Riedl, 1985).)
Was sind nun die (hier stark vereinfacht wiedergegebenen) Prinzipien biologischer Evolution auf der Basis des Darwinismus und der weiteren Entdeckungen in der Physik (Schrödinger, 1944) und der Molekulargenetik (Eigen, 1971): Die Codierung der Erbinformation durch ein Makromolekül (DNA: Watson, 1968) in der Hierarchie: Gen, Chromosom, und den Prinzipien Selektion, Mutation, Paarung und damit im Zusammenhang stehend: Crossover
Unter Selektion versteht man die Bewertung der Fähigkeiten eines Individuums in Wechselwirkung mit seiner Umwelt(!)
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