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Die lokale Schadstoffverteilung in Österreich.

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Meßstationen

 

Im Jahr 1982 wurden Richtlinien zum Aufbau eines nationalen Niederschlagsmeßnetzes   in Österreich, basierend auf täglicher Probenahme mit »Wet only« - Sammlern (BMUJF, 1984), erstellt. Dieses Meßnetz umfaßt derzeit 32 Meßstellen. Abb.gif (Kalina et.al., 1995) zeigt die Verteilung der Meßstellen in Österreich für den Untersuchungszeitraum Oktober 1983 bis September 1994. Die Meßstellen, die nur einen kürzeren Zeitraum in Betrieb waren, sind ebenfalls eingezeichnet.

In Tab.gif sind die Stationsdaten zu den Zahlencodes   der Meßstellen in Abb.gif aufgelistet. Drei dieser Meßstellen sind Teil des EMEP - Meßnetzes und werden vom Umweltbundesamt, die weiteren Meßstellen von den jeweiligen für Umweltschutz zuständigen Landesbehörden betrieben. Von den Meßstellen sind die EMEP - Meßstellen Achenkirch, Illmitz und St.Koloman seit 1983 in Betrieb. Die ersten Meßstellen in den jeweiligen Landesmeßnetzen wurden 1983 in Tirol und Salzburg, 1984 in Oberösterreich, 1986 in Vorarlberg und Wien, 1989 in Kärnten und Niederösterreich und 1990 in der Steiermark eingerichtet.

Eigentlich wurde schon 1982 im Bundesland Salzburg die erste »wet-only« Meßstelle im Wettergarten der Wetterdienststelle Salzburg - Flughafen in Betrieb genommen. Sie diente in erster Linie der Prüfung der Sammeleffizienz und weiterer Tests am Prototypen für den Niederschlagssammler und wurde 1987 auf das Observatorium des Hohen Sonnblicks (3106 m a.s.l.) verlegt. Der Niederschlagsmeßstelle am Hohen Sonnblick kommt aufgrund der einzigartigen Lage des Observatoriums besondere wissenschaftliche Bedeutung zu. Neben der großen Seehöhe zeichnet sich die Meßstation durch die Entfernung zu starken Emissionsgebieten und das Fehlen lokaler Emissionen aus. Die Messungen an der Station Kolm-Saigurn am Fuß des Sonnblicks (1600 m a.s.l.) und die Untersuchungen am Sonnblick selbst dienen der Abschätzung des Ioneneintrags in hoch- und inneralpinen Backgroundgebieten.     Die Station am Gaisberg nahe der Stadt Salzburg wurde im Rahmen einer einjährigen Sonderstudie vorübergehend in Betrieb genommen. Die Auswahl der Standorte für die langjährig eingesetzten Niederschlagssammelgeräte im Land Salzburg sollte eine Abschätzung der nassen Deposition   im Gebiet zwischen dem Alpenvorland und dem Alpenhauptkamm     in Form eines Nord/Süd - Profiles   ermöglichen (siehe Abb.gif).


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© 1996 Alexander Schatten
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von Andreas Kühar
Siehe auch:
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