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| | Kationen | Anionen |
| Gerät: | Dionex-Qic
Analyzer | Dionex GPM-2, CD 20 |
| Säule: | Dionex Ion Pac CS12 |
Dionex Ion Pac AS4A-SC |
| Vorsäule: | Dionex Ion Pac CG12 | Dionex
Ion Pac AG4A-SC |
| Eluent: | 17 mM MSA | 1,8 mM
Na2CO3 + 1,7 mM NaHCO3 |
| Flow: | 1
ml/min | 1 ml/min |
| Suppressor: | Dionex CSRS I - 4mm
(elektrochemisch) | ASRS I - 4mm elektrochemisch) |
| Regenarant:
| Eluent im Kreislauf | Eluent im Kreislauf |
| Probenschleife: |
20 l | 30 l |
| Detektion: | Leitfähigkeitsdetektor |
Leitfähigkeitsdetektor |
| Detektorempfindlichkeit: | 10 S | 5 -
30 S |
| Integrationssystem: | ASIC I | ASIC I |
Tabelle: Analyseparameter
Im Analysenlabor wird der pH-Wert (Maß für die
Acidität) der Regenproben mit der pH - Einstabmeßkette Typ Flushtrode P/N
238'060 der Fa. Hamilton für ionenschwache Wässer und dem WTW pH-Meter Typ
pH523 bestimmt. Die elektrische Leitfähigkeit wird mit der
Glasstandardtauchzelle PW 9510/00 (Zellkonstante 0,5 - 0,8/cm, Bereich 10
S/cm bis 30 mS/cm, Temperaturbereich 0 - 50 C) und
dem Philips PW 9505 Conductivity Meter in 10 verschiedenen Meßbereichen
(zwischen 0 - 3 S/cm und 0 - 100 mS/cm) bei der Bezugstemperatur
25 C erfaßt. Die Bestimmung der Bleikonzentrationen wird
mittels Atomabsorptionsspektroskopie durchgeführt (Perkin Elmer 370,
Graphitrohr, linearer Arbeitsbereich 1-100 ppb). Die Analyse
der Kationen Natrium, Ammonium, Kalium, Kalzium und
Magnesium, sowie der Anionen Chlorid, Nitrat und Sulfat erfolgt
ionenchromatographisch auf zwei parallel geführten Analysenstraßen getrennt
nach Anionen und Kationen. Die Auswertung erfolgt über Kalibration mit
externen Standards, wobei jede 6. Probe als Standard gefahren wird.
Tab. zeigt die Analysenparameter
der ionenchromatographischen Systeme. Die Qualität
der Analysen wird durch interne Qualitätskontrollen und durch die Teilnahme
des Labors an internationalen Ringversuchen getestet (Universität Hamburg
1987 und 1988, ALPTRAC - Ringversuche 1991 und 1992, WMO 1992
und 1993, Paul Scherrer Institut 1993, JRC/Ispra 1993 und 1994). Durch
Kontamination können die im Labor eingelangten
Niederschlagsproben verunreinigt sein. Im langjährigen Mittel wurden etwa 5%
der Niederschlagsproben als verunreinigt ausgeschieden. Neben sichtbaren
Verunreinigungen im Niederschlagswasser wurden Verunreinigungen der Proben
meist bei der chemischen Analyse erkannt. Aus den
Berechnungen wurden diese Analysendaten ausgeschlossen. Durch zeitweise
Ausfälle der Probennahmeeinheit können ebenfalls Lücken im Datensatz der
Untersuchung entstehen. Um eine systematische Unterschätzung der durch nasse
Deposition eingetragenen Ionenmengen zu vermeiden,
wurde der Anteil der fehlenden Niederschlagsproben am Ioneneintrag
hochgerechnet. Dabei wurden fehlende Niederschlagsmessungen und
Unterbrechungen in der Probenahme durch Niederschlagsdaten der Zentralanstalt
für Meteorologie und Geodynamik und des Hydrographischen Dienstes ergänzt.
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© 1996 Alexander Schatten Erstellt mit LaTeX2HTML
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